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Samstag, 11. August 2018, 03:25

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Wenn Mannheimer streiten

Wenn Mannheimer sich streiten! Zwei Autos stehen am Straßenrand dicht hintereinander. Davor zwei Fahrer, die wild gestikulieren und etwas abseits beobachten das Schauspiel zwei Polizisten. Ein Fahrer brüllt: „Mein Wagen! Mein Wagen!“ Der andere brüllt nicht weniger laut: „Du hast mir doch die Vorfahrt genommen!“ Darauf der Fahrer: „Sauhammel!“ Darauf der andere: „aufgeblasener Gartenzwerg!“ Darauf der Fahrer wieder: „nasser Schweinefurz!“ Und darauf die zwei Polizisten: „Ruhe jetzt! Wir müssen e...

Samstag, 11. August 2018, 03:18

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Wehret den Anfängen

Findest Du, die letzten Anekdoten haben mehr Inhalt?

Samstag, 11. August 2018, 03:17

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Dantons Hass

Ich kann zur Revolution nichts abschließendes sagen, mir fällt nur auf, dass die großen Namen der Revolution (Danton usw.) krude Vorstellungen hatten und als man sie gewähren ließ, endete alles in Wahnsinn, Tod und Terror. Ein Punkt aber verwundert mich schon lange: Danton und Robespierre hielten aufpeitschende Reden - heute würde man sie als "Hassprediger" bezeichnen - eigentlich hätten sie aber die Bürger aufklären müssen, d. h. an deren Verstand appellieren. Aufklärer, die Bürger zu rasende u...

Samstag, 11. August 2018, 03:10

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Snobs über Klassiker

Er meint Klassiker wie Goethe oder Schiller, die zwar in vielen Regalen stehen, aber kaum gelesen werden. Zudem: Wer setzt sich wirklich mit Klassiker auseinander? Man kann ein, zwei Gedichte von Goethe aufsagen (Erlkönig, Zauberlehrling) und glaubt Goethe zu kennen.

Samstag, 11. August 2018, 03:05

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Den Weg gehen

Ich kann mir vorstellen, was mit dem Weg gemeint ist, aber ich habe Schwierigkeiten damit, mir immer neuere Wege vorzustellen. Das fängt schon mit den Text und dem Plan an. Ich finde, die anderen Beispiele passen eher, weil sie mit Wegen zu tun haben. Mein Eindruck: ein sperriger Text. An den Wegen könnte man noch arbeiten (genauer schreiben, was gemeint ist).

Samstag, 11. August 2018, 03:00

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Herbst

Wüsste ich, wie das mit den Sternen geht, gäb es dafür alle Sterne. Das Gedicht vereint Stimmungsmalerei mit Reflexion.

Donnerstag, 9. August 2018, 16:32

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Wie isch Dischda worn bin

In moiner Jugendzeit, so mit dreizehn, vierzehn, hab isch bis Middags gschlofe. Das had moim Vadda gar net gebasst: er wars Schaffe vun Jugend an gwohnt. Un als Metzga is er imma früh ufgestande un obends erschta Häm kumme. Un wie er sich widda mal geärgert had, da had er gsagt: „Bub werd en Dischda!“ „Menscht du, isch bin so begabt?“ „Nö, abba du fürsch`s Lebe wie en Tagedieb, also konnscht a wie enner arbeide.“

Montag, 6. August 2018, 21:54

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Snobs über Klassiker

Treffend sagte der halbgebildete Snob: „Klassiker verstauben meist ungelesen und landen meist dann im Müll, wenn sie nützlich wären.“

Montag, 6. August 2018, 21:53

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Dantons Hass

Als Mitglied des 3. Standes kannte Danton die Armut seit seiner Kindheit, weshalb er Adlige und Reiche hasste. Als Schüler sollte er über das Thema schreiben: „Was ich täte, hätte ich Gut und Geld“. Da nahm er sein Schulheft, ließ die Hose runter und legte, aus Hass, eine Wurst drauf.

Sonntag, 5. August 2018, 06:39

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Im Straßenstaub

Danke für die Erklärung. Dass hier keine Ironie gemeint ist, ist schwer zu erkennen. Auf Deine Interpretation wäre ich so nicht gekommen.

Sonntag, 5. August 2018, 06:36

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Von den großen Dichtern lernen

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; † 31. März 1914 in Untermais, Tirol, Österreich-Ungarn) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Besondere Bekanntheit erreichte seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht. Quelle: Wikipedia Der Werwolf Ein Werwolf eines Nachts entwich von Weib und Kind und sich begab an eines Dorfschullehrers Grab und bat ihn: »Bitte, beuge mich!« Der Dorfschulmeister stieg hinauf auf seines Blechsc...

Sonntag, 5. August 2018, 03:52

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Wehret den Anfängen

Robespierre brütet seit Stunden über Akten und sieht fast aus wie ein Gespenst. „Kommen Sie, mein Freund, ich lade Sie ein, wir essen Huhn, trinken Wein und singen die Marseillaise. Das bringt Sie zu Kräften“, sagt Danton. Robespierre mit wegwerfender Geste: „Zuviel Arbeit. Denken Sie bitte an unsre Pflicht gegenüber dem Volk und der Tugend!“ „Ach Pflicht! Immer nur die Pflicht! Sie sind ein guter Mensch Maximilien, aber nicht, weil Sie tugendhaft leben, sondern, weil Sie zu allem unfähig sind, ...

Freitag, 3. August 2018, 23:18

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Alles Gute

Ich dachte eher an Leute, die Raubbau an sich betreiben, die alles Gute aus sich heraus holen und dann nichts mehr haben. Ich dachte an Leute, die immer nur für andere da sind und auf sich keine Rücksicht nehmen. Mir ist aufgefallen, dass solche Leute Ansprüche entwickeln, etwa: sie allein wüssten, was gut ist und nur sie könnten anderen helfen. Und wenn man sich mit diesen Leuten unterhält, fällt auf, dass Menschen, denen sie helfen, keine richtigen Menschen sind, sondern bloß noch Opfer und Be...

Freitag, 3. August 2018, 23:08

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Kleine Schritte

Wer sich bloß nach anderen richtet, ist der nicht bereits stehen geblieben? Will man sich entwickeln, muss man sich eigene Gedanken machen. Das führt zuweilen dazu, dass man gesagt bekommt, man schreibe oberflächlich oder zu kurz. Dann kratzt man sich am Kopf und überlegt sich, ob das stimmt und was man damit anfangen kann, soll und will. Aber es hilft alles nichts, man hat sich auf den eigenen Weg gemacht und muss ihn auch weiter gehen, man nicht bleiben kann, wo man gerade ist. Wohin aber führ...

Freitag, 3. August 2018, 23:02

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Die gute Sängerin

Interessante Interpretation.

Freitag, 3. August 2018, 23:01

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Das Nilpferd

Richtig erfasst. Kohl ist zwar kein Napoleon, aber auch kein Politiker, wie er hätte sein sollen. Ich will mal probieren, ob ich Anekdoten über Machtmissbrauch, Überheblichkeit, Dummheit und Arroganz hin bekomme, die zusammengenommen ein gesellschaftliches Panorama abbilden.

Freitag, 3. August 2018, 22:58

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Herr Aber über Kritiker

Mag sein. Der Text charakterisiert ihn aber, er ist typisch Herr Aber.

Freitag, 3. August 2018, 22:57

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Ich übe doch bloß Kritik

Ein Vergleich mit Brecht? Ich weiß gerade nicht, was ich davon halten soll ... Wenig Inhalt? Ja, das stimmt. Arg kurze Texte? Stimmt auch. Aber warum soll ich länger schreiben, wenn ich schneller auf den Punkt bringen kann, was ich sagen will? Ich lese viele Anekdoten, daher sage ich, was mir auffällt: Im Vergleich zu Anekdotensammlungen (Reclam usw) sind meine Anekdoten weder besser noch schlechter. Sicher hängt ein Text auch vom Talent des Autors ab. Hier ging es mir schlicht um den Herrn Aber...

Freitag, 3. August 2018, 22:46

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Grundgütiger Napoleon

Richtig erfasst. Ich wollte ausprobieren, wie ich einen Despoten schildern würde. Allerdings bin ich mir noch unsicher, weil ja bekannt ist, wie Napoleon war. Das Ende kann also nicht überraschen, sondern nur die Art und Weise, wie das Ende geschieht. Soll heißen: Wenn ich weiß, wie jemand tickt, kann mich seine Handlung nicht überraschen (ein Dieb stiehlt, ein Mörder tötet, ein Despot unterdrückt ...) Was also ist die Überraschung? Das kann nur die Art und Weise sein, wie und wodurch die Handlu...

Freitag, 3. August 2018, 22:41

Forenbeitrag von: »Wolfgang«

Der gehorsame Napoleon

Das kann ich nicht beantworten. Aber selbst wenn ich einen Roman geschrieben hätte, könnte man fragen, ob Napoleon ausreichend gewürdigt worden ist. Eine Anekdote erfasst nur einen Moment, der aber typisch sein kann. Und zwar für diese Person oder für die Zeit oder die Gesellschaft, die charakterisiert werden soll. Schau Dir Bilder aus Deinem Fotoalbum an, welches Bild kann einen Menschen vollauf kritisch würdigen? Ich vermute: keines. Es sind eben nur Bestandsaufnahmen, so wie die Anekdote auch...