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141

Dienstag, 22. März 2016, 20:03

Guten Abend nach Brüssel, Streusel,

heute schlage ich mal nach. Gerade beschäftige ich mich damit, ob der Islam auch eine Ideologie ist.

Ideologie ist nach meinem Philosophischen Wörterbuch (Bibliographisches Institut Leipzig) ein System gesellschaftlicher (politischer, philosophischer, religiöser, künstlerischer usw.) Ideen, die die Basis der Gesellschaft widerspiegeln.

Dann ist der Islam also die religiöse Idee, das Leitbild, einer Gruppierung, die grenzüberschreitend weltweit Basis bezieht und mit ihrem Glauben ihr Handeln begründet und rechtfertigt. Die objektivieren weltweit ihre Gefühlsverhältnisse (nach Geiger).

Der Klassenbegriff von Marx trifft beim IS nicht zu, die agieren diffus:
„…Jede neue Klasse nämlich, die sich an die Stelle einer vor ihr herrschenden setzt, ist genötigt, schon um ihren Zweck durchzuführen, ihr Interesse als das gemeinschaftliche Interesse aller Mitglieder der Gesellschaft darzustellen…“ Marx / Engels, Werke, 3, 47)

Im Fachlexikon der sozialen Arbeit (7.Auflage, Nomos) gibt es den Begriff der Ideologie interessanterweise gar nicht.

Was meinst Du dazu , ist der Islam eine Ideologie?

Abendgruß!

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Mittwoch, 23. März 2016, 14:30

Nehmen wir an, der Islam ist KEINE Ideologie - ist er dann besser? Ich glaube, die Opfer, die im Namen des Islam getötet werden, ist es egal, ob der Islam eine Religion oder eine Ideologie ist. Ich selbst bin gegen Religion.

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Sonntag, 10. April 2016, 17:00



Was meinst Du dazu , ist der Islam eine Ideologie?



Ich bin nicht Definitionsbegeistert. Es gibt verschiedene islamische Ausrichtungen. Ob man die alle zusammenfassen kann, um sie als Religion, Ideologie oder auch als religiöse Ideologie zu bezeichnen?
Wichtiger ist die Frage, wie sich der Islam der modernen Zeit anpassen kann.

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Sonntag, 18. September 2016, 11:10

Du und mein Garten - Akt über Froschlöffel




Guten Wahl - Sonntag! Ich wähle Gelbgrün und Aquarellstifte.

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Dienstag, 27. September 2016, 16:25

Froschlöffel-Elegie

Mein Blick ist begrenzt,
ich ahne mehr als ich sehe,
erahne Tiefen und Weiten.
Nicht das Meer, kein See, nur ein Teich,
dient mir als Objekt.
Was nichts macht.
Ein Kieselstein wäre so erstaunlich wie das ganze All,
ein Teich birgt so viel Geheimnisse wie das Meer.
Mein Bllick ist in die Tiefe gerichtet,
findet keinen Boden.
Grundlos ist alles Sein.
Alles ist im Fluss,
auch die Froschlöffel geben keinen Halt.
Verloren gehen kann man auch im Kleinen.
Besonders im Kleinen,
denn da löst sich Vertrautes auf.
Des Menschen Stolz reicht nicht bis auf den Grund des Seins.
Das Eigentliche ist Amenschlich.

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Sonntag, 23. Oktober 2016, 17:35

Wasser zum Wasser tragen

Eine mich beeindruckende Froschlöffel-Elegie, Streusel! Beeindruckend, weil ich etwas Witziges, nicht Tragendes, etwas, was zu diesem merkwürdigen Pflanzennamen passt, erwartet habe.

Ich denke gerade an die Olympiade. Wegen der Wasserträgerin. Wichtiger als ein nackter Feueranzünder ist jemand, der zum Schluss das Wasser an die Sportler verteilt?

Schreibe doch mal `ne Eloge! Eine Eloge auf die olympischen Spiele, vielleicht auf die Behinderten-Variante?

Sonntagsgruß!


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Sonntag, 12. März 2017, 14:20

Das Luther-Fass

Na, Streusel, was fällt Dir dazu ein?



(Glaube an Gott, doch glaube nicht alten Männern in Nachthemden, fällt mir ein.)

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Dienstag, 14. März 2017, 16:49

Festsitzung zu den 500-Jahre-Reformations-Feiern

Redner: „Liebe Damen und Herren, es freut mich, dass sich hier so viele Menschen eingefunden haben, um 500 Jahre Aufklärung festlich zu würdigen.“
Der Redner will gerade mit seiner Rede fortfahren, als plötzlich die Vorhänge zerreißen und ein in der Luft schwebendes Dreieck erscheint, aus dem eine kraftvolle Stimme dringt:
„ICH erweise euch Gnade und schicke deshalb Martin Luther höchstselbst, um an euren Feierlichkeiten teilzunehmen.“
Den Zusehern stehen Münder und Augen weit offen. Der Redner torkelt vom Pult. Als nächstes zucken ein paar Blitze durch den Raum. Danach zieht vollständige Dunkelheit ein. Nach ein paar Sekunden gehen die Lichter wieder an - und am Rednerpult steht Martin Luther. Mit tiefer Stimme setzt er zu einer Ansprache an:
„So stehe ich hier und kann nicht anders. Das Laufen fällt mir nämlich noch etwas schwer nach fast 500 Jahren Aufenthalt im Grabe. Wie ich vernommen habe, findet hier eine Festsitzung zu meinen Ehren statt.“
Luther schaut sich im Raum um und fährt fort:
„Sehe ich hier Behinderte? Ihr wisst schon, dass die keine Seele haben. Ersäuft diese Teufelsgeschöpfe! Wechselbälger soll man nicht am Leben lassen. Und da in der ersten Reihe: Sind das Juden? Hat man diese Satansdiener immer noch nicht verjagt? Hat man ihre Häuser und Synagogen noch nicht angezündet? Was seid ihr für Christen?“
Die letzten Worte Luthers gehen im Tumult der nach draußen strömenden Menschen unter.
Ein geistesgegenwärtiger Kirchenvertreter hat den Feueralarm ausgelöst.

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Sonntag, 16. April 2017, 19:56

Frohe Ostern!

"Bleibt unverzagt!"

Das Wesen der Christen ist durch Jesus nicht geprägt von Gewalt, sondern durch Leidensfähigkeit.
Und deswegen - waren und sind wir alle UNVERZAGTE MASOCHISTEN.


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Montag, 17. April 2017, 20:52

Schlechtes Gewissen wegen Ostersüßigkeiten?

"FETTE LIEBE"

Iss mehr Süßes für eine fette Liebe...!




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Samstag, 22. April 2017, 19:48

Heute braune Scheiße in Deutschland

"BROWN SHIT"



Wie kann das sein, dass eine AfD in Deutschland äußert, was sie will?

152

Sonntag, 23. April 2017, 13:22

Der Böhmermann, der Böhmermann, ...

...der macht so gerne Ziegen an.
Ab zu Yücel in die Zelle,
dann machen sie gemeinsam Welle!



Böhmermanns Text ist hier unter Abschnitt „Einstweilige Verfügung“ zu finden.
Das Gericht hat die rot gedruckten Textpassagen als bedenklich eingestuft.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6hme…_Verf.C3.BCgung