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Doro

Fortgeschrittener

  • »Doro« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 269

Wohnort: Burglengenfeld

Beruf: SAP Consultant ABAP Development,aber jetzt im Ruhestand

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1

Dienstag, 26. Juni 2018, 11:22

Poetischer Alptraum

Zu viele Worte sind verbraucht,
ihr Dorniges geglättet,
ihr Schrundiges gefettet
und in den Honigtopf getaucht.

Nur manchmal, in ganz kleinen Stücken,
kann ich ein Wort soweit verrücken -
das einzige, das mich noch hört -
dass es dem Sinn den Rücken kehrt.

Nun kann es frei von allen Zwängen
sich an ein Unsagbares hängen
und treibt in bildlosen Gezeiten,
die seinen Klang zum Schrei ausweiten,

mir wieder zu.

2

Montag, 2. Juli 2018, 12:44

Sehr gut. Ein Gedicht, dass sich selbst erklärt und anregt. Im Grunde versuche ich das mit meinen Aphorismen auch. Denn: Aphorismen stören sich häufig am Zusammenhang, in dem einzelne Worte gebraucht werden; und diesen Zusammenhängen stellen sie Alternativen gegenüber, so entsehen "ver-rückte" Perspektiven und Einsichten. Ich selbst ver-rücke gerne Bedeutungen. Schön, dass andere das auch tun!

Doro

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3

Montag, 2. Juli 2018, 17:07

Hallo Wolfgang,
herzlichen Dank für die freundliche Rückmeldung.
Dir noch einen schönen Abend
Doro

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