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Sonntag, 5. August 2018, 03:52

Wehret den Anfängen

Robespierre brütet seit Stunden über Akten und sieht fast aus wie ein Gespenst.

„Kommen Sie, mein Freund, ich lade Sie ein, wir essen Huhn, trinken Wein und singen die Marseillaise. Das bringt Sie zu Kräften“, sagt Danton.

Robespierre mit wegwerfender Geste: „Zuviel Arbeit. Denken Sie bitte an unsre Pflicht gegenüber dem Volk und der Tugend!“

„Ach Pflicht! Immer nur die Pflicht! Sie sind ein guter Mensch Maximilien, aber nicht, weil Sie tugendhaft leben, sondern, weil Sie zu allem unfähig sind, was Spaß macht.“

Noch im gleichen Jahr beginnt der Terror.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (6. August 2018, 07:33)


Doro

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Wohnort: Burglengenfeld

Beruf: SAP Consultant ABAP Development,aber jetzt im Ruhestand

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2

Freitag, 10. August 2018, 10:56

Ja, die scheinbar unerhört Tugendhaften, sind nicht gerade die sensibelsten, wenn es um den Umgang mit der Macht geht. Alle Diktatoren, die großes Völkermorden verschuldet haben, begründeten ihr vorgehen mit dem Wohl "ihres" Volkes.

3

Samstag, 11. August 2018, 03:18

Findest Du, die letzten Anekdoten haben mehr Inhalt?

Doro

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4

Samstag, 11. August 2018, 17:24

Ja, finde ich. Vielleicht habe ich mich inzwischen an diese besondere, kleine Form gewöhnt. Die historischen Szenarien sprechen mich dann an, wenn sie eher einen kritischen Blick transportieren als eine amüsante Attitude zu einer "Größe" der Geschichte liefern. Aber das betrifft halt mich. Andere Leser mögen ganz andere Vorlieben haben.

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