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Sonntag, 2. September 2018, 21:59

Wer ist hier das größere Genie?

Anthony Miles zählte mit Raymond Keene und Nigel Short zu Englands führenden Schachgroßmeistern. Eine Ehre, die Miles als Last empfand. Denn jeder der drei Großmeister hielt sich für das größere Schachgenie.

„So geht das nicht weiter“, vertraute Miles einem Freund an, ich muss aus England raus.“

„Zieh nach Amerika.“

„Würde ich, aber da lebt schon Robert Fischer.“

„Richtig, aber der spielt nicht mehr, seit er Weltmeister geworden ist.“

„Dann auf nach Amerika!“

Doro

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Wohnort: Burglengenfeld

Beruf: SAP Consultant ABAP Development,aber jetzt im Ruhestand

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Montag, 3. September 2018, 11:47

Das Vergleichen, wer ist besser, schöner, klüger, genialer .... ist die Krankheit unserer nur auf Leistung getrimmten Gesellschaft. Schach könnte man auch spielen um der Schönheit und Komplexität des Spiels willen. Wettbewerbe hätten dann den eigentlichen Sinn darin, dass unter den Besten die Tiefe und Grandiosität dieses Spieles am reichsten zum Ausdruck kommt.
Deine Anekdote weist auf dieses Defizit sehr schön hin.

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